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Pflege und Unterstützung für Senioren

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08.12.2020

„Ne schöne Exceltabelle hat was Erotisches“

Dr. Astrid Schneider arbeitet seit 20 Jahren im Controlling der Rummelsberger Altenhilfe.

Rummelsberg – 20 Jahre arbeitet Astrid Schneider nun schon bei der Rummelsberger Diakonie. „In der Zeit habe ich vier Autos gebraucht“, erzählt die 61-Jährige. Denn Astrid Schneider wohnt in Greiz in Thüringen. „Das sind einfach 215 Kilometer“, sagt die Betriebswirtin und promovierte Chemikerin. Sie ist als Referentin für Entgelte in der Rummelsberger Altenhilfe tätig. „Montags in der Früh fahre ich nach Rummelsberg und donnerstags nach Feierabend wieder nach Hause.“ Freitags ist Homeoffice-Tag.

Zusammen mit einer Kollegin verhandelt sie für die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) die Pflegesätze mit den Kostenträgern und Pflegekassen. Außerdem erstellt sie die Unterlagen für die Versorgungsverträge der Senioreneinrichtungen. Zahlen sind ihre Leidenschaft. „Ne schöne Exceltabelle hat was Erotisches“, erzählt Astrid Schneider und lacht. Neben den Zahlen liebt sie Musik. In der Heimat leitet sie einen kleinen Kirchenchor und spielt im Posaunenchor. 

Astrid Schneider arbeitete nach ihrer Promotion in Chemie noch einige Jahre an der Universität in Jena. Letztlich endete ihr Zeitvertrag. Als Chemikerin fand sie damals keinen neuen Job. Also entschied sie sich, eine Weiterbildung zur Betriebswirtin zu absolvieren. Erfahren hat sie von der Rummelsberger Diakonie über eine Stellenanzeige in der Heimatzeitung. Beworben hat sie sich auf eine Stelle als Innenrevisorin, eingestiegen ist sie dann als Controllerin für die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter. „Ich weiß noch, dass ich zum Vorstellungsgespräch zu spät gekommen bin, weil Stau war. Da war ich total entspannt, weil ich mir sicher war, dass das nichts wird.“ Es wurde und am 2. November 2000 hatte sie ihren ersten Arbeitstag.

Zuerst arbeitete sie Vollzeit und reduzierte ihre Arbeitszeit und Aufgaben vorrübergehend, als ihre Eltern pflegebedürftig wurden. Als einziges Kind ist sie 2004 von Rummelsberg wieder zurück in die Heimat gezogen. „Ich finde es toll, dass die Rummelsberger Diakonie immer Wege gefunden hat, mich zu unterstützen“, bedankt sich Astrid Schneider für 20 schöne Arbeitsjahre, für den freundschaftlichen Umgang mit den Kolleg*innen und das tolle Arbeitsklima.

Viel Lob und Anerkennung erfuhr Astrid Schneider bei einer kleinen Feierstunde von den Chefs: Peter Kraus, fachlicher Leiter der Rummelsberger Altenhilfe und Dominik Opitz, Leiter Betriebswirtschaft und Finanzierung bedankten sich für ihre zuverlässige und präzise Arbeit. „Auf noch viele weitere gemeinsame Jahre“, sagte Opitz. Und auch Karl Schulz, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie kam anschließend noch vorbei und bedankte sich persönlich bei der Jubilarin.

An die Rente will Astrid Schneider gerade noch gar nicht denken: „Ich fahre gerne Auto“, sagt die 61-Jährige, „und wenn ich gesund bleibe, möchte ich das 25-jährige Dienstjubiläum noch schaffen“. 


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