Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

Infos zum Standort
plugin.tt_news ERROR:
No pid_list defined
15.02.2021

Das Sehvermögen von Senioren stärken – gerade jetzt!

Stephanushaus des Altenhilfeverbunds Rummelsberg der Rummelsberger Diakonie in Schwarzenbruck nimmt an bayernweitem Präventionsprogramm „Gutes Sehen“ teil.

Schwarzenbruck - Weltweit verändert das Coronavirus den Alltag und besonders Seniorinnen und Senioren sind von der Krise betroffen. Kontakte zu Verwandten sind nur mit strengen Schutzmaßnahmen erlaubt oder müssen mit Smartphones und Tablets auf digitalem Weg bestritten werden. Gerade in diesen Zeiten gilt es daher, das Sehvermögen und damit die Lebensqualität, Sicherheit und Selbstständigkeit von pflegebedürftigen Menschen zu stärken und der Vereinsamung aktiv entgegenzuwirken. Deshalb nimmt das Stephanushaus der Rummelsberger Diakonie in Schwarzenbruck am Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ teil.

Allein essen und trinken, den Weg ins Bad finden, den Fernseher bedienen. Um diese alltäglichen Tätigkeiten weitgehend selbstständig ausführen zu können, braucht es ein gutes Sehvermögen. Auch in der Prävention von Covid-19 und seinen Auswirkungen ist das Thema wichtiger denn je. Denn nur, wer gut sehen kann, kann Sicherheitsabstände einhalten, aktuelle Informationen und Hinweise lesen und sich gründlich die Hände waschen oder desinfizieren.

Um auf die besonderen Bedürfnisse sehbeeinträchtigter Seniorinnen und Senioren aufmerksam zu machen und Barrieren in deren Alltag abzubauen, schulte das Präventionsteam des Blindeninstituts Würzburg daher die Leitungskräfte und Mitarbeitenden des Stephanushauses vor Ort in Schwarzenbruck. Auf vielfältige und interaktive Weise wurde das Sehen in der Pflegeeinrichtung in den Blick genommen: Die räumliche Gestaltung wurde in einer Begehung mit Simulationsbrillen unter die Lupe genommen. Das Dokumentationssystem wurde insbesondere mit Blick auf den Aspekt des Sehens (z. B. Brille, Lupe) detailliert betrachtet und Basiswissen zu den häufigsten Augenerkrankungen und ihren Auswirkungen im Alter vermittelt. Mittels Augenüberprüfungen konnte ein Eindruck gewonnen werden, was einige Bewohnerinnen und Bewohner noch sehen können und was nicht. Durch eine Informationsseite im Internet und ein Infotelefon wird das Wissen auch an Angehörigen und weitere Interessierte weitergegeben.

Das Sehen nicht aus dem Blick verlieren

Ziel des Präventionsprogramms ist es, in den teilnehmenden Pflegeeinrichtungen die richtigen Impulse zu setzen, damit sich diese zu „sehgerechten“ Einrichtungen weiterentwickeln. „Das Gute Sehen fördert Selbstständigkeit, psychische Gesundheit, soziale Kontakte und Hygiene“, resümiert Programmleiterin Sabine Kampmann. „Trotz Corona werden wir uns gemeinsam mit den bayerischen Pflegeeinrichtungen weiterhin für dieses wichtige Thema einsetzen.“

Die Teilnahme am Präventionsprogramm, das in ganz Bayern aktiv ist, ist für Pflegeeinrichtungen kostenfrei und wird finanziert von den beteiligten Pflegekassen der AOK Bayern, des BKK Landesverbandes Bayern, der IKK classic, der Knappschaft und der SVLFG.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.blindeninstitut.de/gutes-sehen zu finden.

PM_Guten_Sehen.jpg14,72 Ki

Pressemitteilung-Gutes_Sehen.pdf409 Ki


Von: