Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

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07.02.2020

Frischer Wind in Garmisch-Partenkirchen

Neue Leitung des Altenhilfeverbunds der Rummelsberger Diakonie plant Renovierung des Lenzheims

Garmisch-Partenkirchen – Seit dem 1. Januar leitet Rahel Schön den Altenhilfeverbund Garmisch Partenkirchen der Rummelsberger Diakonie. Zum Verbund gehören die Senioreneinrichtungen Villa Nova und Lenzheim. Seit August vergangenen Jahres war Rahel Schön bereits stellvertretende Leitung in Garmisch-Partenkichen.

Rahel Schön, die 2018 ihren Bachelor in Sozialwirtschaft an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg erfolgreich abgeschlossen hat, weiß, dass die neue Aufgabe viele Herausforderungen mit sich bringt:  „Es gibt viel zu tun im Altenhilfeverbund. Aktuell befinden wir uns mitten in den Planungen für Renovierungs- und Umbaumaßnahmen des Lenzheims, die wir dann ab 2021 in die Tat umsetzen wollen.“ 

In Planung ist ein völlig neuer Gebäudeteil, der im großzügig angelegten Garten als Anbau entstehen wird und das Lenzheim vergrößert. Im bereits bestehenden Gebäudeteil wird es Umbaumaßnahmen in den Bädern sowie in den Bewohnerzimmern geben. „Modern meets classic“, so das Motto, das durch die Kombination aus Alt- und Neubau umgesetzt werden wird.  

Im Altenhilfeverbund der Rummelsberger Diakonie Garmisch-Partenkirchen werden derzeit rund 120 Seniorinnen und Senioren rund um die Uhr betreut. Neben professioneller Pflege, mitmenschlicher Zuwendung und  bedürfnisorientierter Alltagsgestaltung, ist die die würdevolle Begleitung demenzkranker Bewohnerinnen und Bewohner Zielstellung der Einrichtungen.

2021 wird aber nicht nur das Lenzheim umgebaut, es läuft auch der Mietvertrag für die Villa Nova aus. Die Zukunft der Altenpflegeeinrichtung ist noch ungeklärt. „Bis Ende des Jahres wird eine Entscheidung getroffen, die Gespräche mit dem Vermieter laufen“, berichtete Dieter Janßen, Regionalleiter der Rummelsberger Diakonie in Oberbayern, diese Woche bei einer Mitarbeiterversammlung. 

Rahel Schön freut sich auf die neuen Leitungsaufgaben sowie darauf, neue Wege für ein moderneres und zukunftsträchtiges Miteinander zu beschreiten: „Es ist ein tolles Team hier, auf dessen Unterstützung mit Rat und Tat ich mich jederzeit verlassen kann.“


Von: Stefanie Dörr

Rahel Schön ist neue Dienststellenleitung des Altenhilfeverbunds Garmisch-Partenkirchen der Rummelsberger Diakonie. Foto: privat

04.11.2019

Beratung und Treffpunkt für Menschen im Stadtteil

Quartiersprojekt SIGENA Gibitzenhof der Rummelsberger Diakonie organisiert viele verschiedene Veranstaltungen

Nürnberg – Seit einem Jahr ist SIGENA Gibitzenhof Anlauf- und Beratungsstelle für die Menschen im Stadtteil. Koordinatorin Cornelia Tischer berät und bringt die Menschen zusammen. Beispielsweise beim Offenen SIGENA-Treff am Mittwoch, zu dem regelmäßig 15 bis 20 Senior_innen kommen. „Manchmal auch mehr. Und ab und zu besuchen uns auch Kinder aus den umliegenden Kindertagesstätten“, freut sich Tischer. SIGENA steht für SIcher, GEwohnt, NAchbarschaftlich. 2018 war die Rummelsberger Diakonie als sozialer Partner im neuen SIGENA-Quartier Gibitzenhof der wbg eingestiegen. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie.

„Ich gehe immer zum Offenen Treff und oft auch zum Kreativ-Treff. Es ist schön, sich mit Menschen aus der Nachbarschaft treffen und auszutauschen zu können“, freute sich Katharina Böhm auf der Geburtstagsfeier im Oktober über das Quartiers-Projekt SIGENA-Gibitzenhof. Für zusätzliche Angebote, wie den Kreativ-Treff, braucht Tischer Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen.

Aktuelle Gruppen und Treffs:

• Offener SIGENA-Treff, mittwochs, von 14.30 bis 16.30 Uhr

• Gymnastikgruppe, mittwochs, von 13.30 bis 14.30 Uhr

• Kreativ-Treff, freitags, von 14 bis 16 Uhr

Jeden Mittwochnachmittag berät außerdem eine Pflegefachkraft der Rummelsberger Diakonie zu Fragen rund um das Thema Pflege und Angebote für Senior_innen im Stadtteil. Außerdem lädt die Spielelounge in unregelmäßigen Abständen zum inklusiven Spielefest ein.

Weitere Gruppen und Angebote sind jederzeit willkommen. „Ehrenamtliche können gerne eigenen Ideen einbringen und umsetzen“, sagt Tischer. Ein paar hat sie selbst auch – sie überlegt ein zweiwöchentliches Kochstudio anzuleiern sowie einen regelmäßigen Männertreff. Auch hier ist ehrenamtliche Unterstützung dringend gefragt.

Wer Lust und Interesse an einem Ehrenamt in SIGENA Gibitzenhof hat oder Beratung sucht: Cornelia Tischer ist montags, mittwochs und freitags von 12 bis 14 Uhr in der Speyerer Straße 2a, Eingang Dr.-Luppe-Platz, ansprechbar. Oder wenn die SIGENA-Fahne vor der Tür steht. Termine außerhalb der Sprechzeiten können ebenfalls vereinbart werden: Telefon 0911 39 36 34 272.

Wichtig ist Koordinatorin Tischer, dass die Menschen vor Ort Gehör finden. „Viele sind auf der Suche nach einer neuen Stelle oder einer Wohnung und scheitern aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse oder daran, dass sie keinen Internetzugang haben“, so Tischer. Deshalb hat sie mit Unterstützung des Stadtteilpaten SIEMENS für SIGENA drei Tablets angeschafft, die nun von jedem im Treff genutzt werden können.

Bei der Geburtstagsfeier Anfang Oktober schaute allerdings niemand auf die Tablets. Die rund 25 Gäste lauschten den Geschichten, Liedern und dem Drehorgelspiel von Alois Probst, sangen gemeinsam mit den Kindern aus dem Hort im Familienzentrum St. Ludwig und ließen sich die herbstlichen Snacks schmecken. Cornelia Tischer freute sich, dass diesmal auch ein paar Männer gekommen waren „Vielleicht kann ich sie für einen Schafkopf-Abend im SIGENA-Treff begeistern.“ Im Treffpunkt SIGNEA.


Von: Stefanie Dörr

Ein Jahr SIGENA Gibitzenhof: Beim Mittwochs-Treff in SIGENA treffen sich regelmäßig 15 bis 20 Senior_innen zum gemeinsamen Basteln, Kochen, Spielen oder einfach nur für einen entspannten Plaudernachmittag. Foto: Simon Malik

04.11.2019

Beratung und Treffpunkt für Menschen im Stadtteil

Quartiersprojekt SIGENA Gibitzenhof der Rummelsberger Diakonie organisiert viele verschiedene Veranstaltungen

Nürnberg – Seit einem Jahr ist SIGENA Gibitzenhof Anlauf- und Beratungsstelle für die Menschen im Stadtteil. Koordinatorin Cornelia Tischer berät und bringt die Menschen zusammen. Beispielsweise beim Offenen SIGENA-Treff am Mittwoch, zu dem regelmäßig 15 bis 20 Senior_innen kommen. „Manchmal auch mehr. Und ab und zu besuchen uns auch Kinder aus den umliegenden Kindertagesstätten“, freut sich Tischer. SIGENA steht für SIcher, GEwohnt, NAchbarschaftlich. 2018 war die Rummelsberger Diakonie als sozialer Partner im neuen SIGENA-Quartier Gibitzenhof der wbg eingestiegen. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie.

„Ich gehe immer zum Offenen Treff und oft auch zum Kreativ-Treff. Es ist schön, sich mit Menschen aus der Nachbarschaft treffen und auszutauschen zu können“, freute sich Katharina Böhm auf der Geburtstagsfeier im Oktober über das Quartiers-Projekt SIGENA-Gibitzenhof. Für zusätzliche Angebote, wie den Kreativ-Treff, braucht Tischer Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen.

Aktuelle Gruppen und Treffs:

• Offener SIGENA-Treff, mittwochs, von 14.30 bis 16.30 Uhr

• Gymnastikgruppe, mittwochs, von 13.30 bis 14.30 Uhr

• Kreativ-Treff, freitags, von 14 bis 16 Uhr

Jeden Mittwochnachmittag berät außerdem eine Pflegefachkraft der Rummelsberger Diakonie zu Fragen rund um das Thema Pflege und Angebote für Senior_innen im Stadtteil. Außerdem lädt die Spielelounge in unregelmäßigen Abständen zum inklusiven Spielefest ein.

Weitere Gruppen und Angebote sind jederzeit willkommen. „Ehrenamtliche können gerne eigenen Ideen einbringen und umsetzen“, sagt Tischer. Ein paar hat sie selbst auch – sie überlegt ein zweiwöchentliches Kochstudio anzuleiern sowie einen regelmäßigen Männertreff. Auch hier ist ehrenamtliche Unterstützung dringend gefragt.

Wer Lust und Interesse an einem Ehrenamt in SIGENA Gibitzenhof hat oder Beratung sucht: Cornelia Tischer ist montags, mittwochs und freitags von 12 bis 14 Uhr in der Speyerer Straße 2a, Eingang Dr.-Luppe-Platz, ansprechbar. Oder wenn die SIGENA-Fahne vor der Tür steht. Termine außerhalb der Sprechzeiten können ebenfalls vereinbart werden: Telefon 0911 39 36 34 272.

Wichtig ist Koordinatorin Tischer, dass die Menschen vor Ort Gehör finden. „Viele sind auf der Suche nach einer neuen Stelle oder einer Wohnung und scheitern aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse oder daran, dass sie keinen Internetzugang haben“, so Tischer. Deshalb hat sie mit Unterstützung des Stadtteilpaten SIEMENS für SIGENA drei Tablets angeschafft, die nun von jedem im Treff genutzt werden können.

Bei der Geburtstagsfeier Anfang Oktober schaute allerdings niemand auf die Tablets. Die rund 25 Gäste lauschten den Geschichten, Liedern und dem Drehorgelspiel von Alois Probst, sangen gemeinsam mit den Kindern aus dem Hort im Familienzentrum St. Ludwig und ließen sich die herbstlichen Snacks schmecken. Cornelia Tischer freute sich, dass diesmal auch ein paar Männer gekommen waren „Vielleicht kann ich sie für einen Schafkopf-Abend im SIGENA-Treff begeistern.“ Im Treffpunkt SIGNEA.


Von: Stefanie Dörr

Ein Jahr SIGENA Gibitzenhof: Beim Mittwochs-Treff in SIGENA treffen sich regelmäßig 15 bis 20 Senior_innen zum gemeinsamen Basteln, Kochen, Spielen oder einfach nur für einen entspannten Plaudernachmittag. Foto: Simon Malik