Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

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13.08.2019

Gutes Sehen im Alter

Nürnberger Senioreneinrichtungen der Rummelsberger Diakonie nahmen an bayernweitem Präventivprojekt teil.

Nürnberg – Bis ins hohe Alter aktiv sein, das wünschen sich die meisten Menschen. Dazu gehört auch, sich sicher fortzubewegen oder die Tagezeitung selbst lesen zu können. Eine Grundvoraussetzung für beides ist gut sehen zu können. Mit einfachen Maßnahmen können Senioreneinrichtungen die Sehfähigkeit der Bewohner_innen fördern und verbessern. Deshalb nahmen das Hermann-Bezzel-Haus und das Rummelsberger Stift St.Lorenz im Juli und im August am Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ teil. Das Programm der Blindeninstitutsstiftung „anders sehen“ ist mit dem dfg Award 2018 des Diensts für Gesellschaftspolitik in der Kategorie „Herausragende Struktur- und Prozessinnovation“ ausgezeichnet.

An jeweils zwei Tagen Anfang August besuchten speziell qualifizierte Fachkräfte des Blindeninstituts Würzburgs die beiden Pflegeeinrichtungen der Rummelsberger Diakonie in Nürnberg. Sie überprüften gemeinsam mit den Leitungskräften bei Hausbegehungen die Barrierefreiheit und berieten rund um das Thema „sehgerechte Einrichtung“. Bei einem Informationsabend für Angehörige und Bewohner_innen stellten Sie Hilfsmittel, wie zum Beispiel Lupen, Lesegeräte oder E-Reader sowie Unterstützungsangebote,  Beratungsstellen und finanzielle Hilfen vor und boten eine Augenprüfung für die Senior_innen an.

Ziel des Präventionsprogramms ist es, Impulse zu setzen, damit sich die teilnehmenden Einrichtungen „sehgerecht“ weiterentwickeln. Auch die Vernetzung mit Augenärzten, Augenoptikern, Fachdiensten im Bereich Sehen und Selbsthilfegruppen für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen soll verbessert werden, um eine nachhaltige Versorgung der Bewohner_innen zu gewährleisten.

Für die Mitarbeiter_innen der Pflegeeinrichtungen wurde es bei einer Schulung im Rahmen des Präventionsprogramms ganz real – sie bekamen verschiedene Brillen aufgesetzt und konnten so am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt kaum oder gar nicht mehr sehen zu können. Anschließend durften sie auch die Hilfsmittel selbst ausprobieren.

Die Teilnahme an „Gutes Sehen“ ist für die Pflegeeinrichtungen kostenfrei und wird finanziert durch die beteiligten Pflegekassen der AOK Bayern, des BKK Landesverbandes Bayern, der IKK classic, der KKH Kaufmännischen Krankenkasse, der KNAPPSCHAFT und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG.


Von: Stefanie Dörr

Bei der Schulung im Rahmen des Programms „Gutes Sehen“ durften die Mitarbeitenden im Rummelsberg Stift St. Lorenz am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, kaum noch oder gar nichts mehr sehen zu können. Foto: Sabine Ramsauer

13.08.2019

Gutes Sehen im Alter

Nürnberger Senioreneinrichtungen der Rummelsberger Diakonie nahmen an bayernweitem Präventivprojekt teil.

Nürnberg – Bis ins hohe Alter aktiv sein, das wünschen sich die meisten Menschen. Dazu gehört auch, sich sicher fortzubewegen oder die Tagezeitung selbst lesen zu können. Eine Grundvoraussetzung für beides ist gut sehen zu können. Mit einfachen Maßnahmen können Senioreneinrichtungen die Sehfähigkeit der Bewohner_innen fördern und verbessern. Deshalb nahmen das Hermann-Bezzel-Haus und das Rummelsberger Stift St.Lorenz im Juli und im August am Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ teil. Das Programm der Blindeninstitutsstiftung „anders sehen“ ist mit dem dfg Award 2018 des Diensts für Gesellschaftspolitik in der Kategorie „Herausragende Struktur- und Prozessinnovation“ ausgezeichnet.

An jeweils zwei Tagen Anfang August besuchten speziell qualifizierte Fachkräfte des Blindeninstituts Würzburgs die beiden Pflegeeinrichtungen der Rummelsberger Diakonie in Nürnberg. Sie überprüften gemeinsam mit den Leitungskräften bei Hausbegehungen die Barrierefreiheit und berieten rund um das Thema „sehgerechte Einrichtung“. Bei einem Informationsabend für Angehörige und Bewohner_innen stellten Sie Hilfsmittel, wie zum Beispiel Lupen, Lesegeräte oder E-Reader sowie Unterstützungsangebote,  Beratungsstellen und finanzielle Hilfen vor und boten eine Augenprüfung für die Senior_innen an.

Ziel des Präventionsprogramms ist es, Impulse zu setzen, damit sich die teilnehmenden Einrichtungen „sehgerecht“ weiterentwickeln. Auch die Vernetzung mit Augenärzten, Augenoptikern, Fachdiensten im Bereich Sehen und Selbsthilfegruppen für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen soll verbessert werden, um eine nachhaltige Versorgung der Bewohner_innen zu gewährleisten.

Für die Mitarbeiter_innen der Pflegeeinrichtungen wurde es bei einer Schulung im Rahmen des Präventionsprogramms ganz real – sie bekamen verschiedene Brillen aufgesetzt und konnten so am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt kaum oder gar nicht mehr sehen zu können. Anschließend durften sie auch die Hilfsmittel selbst ausprobieren.

Die Teilnahme an „Gutes Sehen“ ist für die Pflegeeinrichtungen kostenfrei und wird finanziert durch die beteiligten Pflegekassen der AOK Bayern, des BKK Landesverbandes Bayern, der IKK classic, der KKH Kaufmännischen Krankenkasse, der KNAPPSCHAFT und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG.


Von: Stefanie Dörr

Bei der Schulung im Rahmen des Programms „Gutes Sehen“ durften die Mitarbeitenden im Rummelsberg Stift St. Lorenz am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, kaum noch oder gar nichts mehr sehen zu können. Foto: Sabine Ramsauer