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Pflege und Unterstützung für Senioren

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08.09.2022

3. Bayerische Demenzwoche – Lebensbedingungen Betroffener verbessern

Altenhilfeverbund Rummelsberg bietet vielfältiges Programm

Rummelsberg – Demenz stellt für Betroffene und ihre Angehörigen oft eine große Herausforderung dar und wird im Alltag häufig zur Belastung. Deshalb ist es umso wichtiger, den Fokus immer wieder auf Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu richten und andere für das Thema zu sensibilisieren. Die nächste Bayerische Demenzwoche, organisiert und gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, findet vom 16. bis 25. September statt. Der Altenhilfeverbund Rummelsberg ist auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Vielfalt an Programmpunkten vertreten.

Gleich zu Beginn der Demenzwoche präsentiert die Fachstelle für Pflegende Angehörige im Stephanushaus in Rummelsberg den Familienfilm „In Romys Salon“, in welchem ein zehnjähriges Mädchen die fortschreitende Demenz-Erkrankung seiner Großmutter erlebt und zur gewitzten Komplizin im Kampf um Freiheit und Würde wird. Beginn ist um 18 Uhr. Nach dem Film ist Zeit für Fragen rund um das Thema. Die Teilnahme ist nur mit negativem Schnelltest und Mund-Nase-Bedeckung möglich, um die Senior*innen zu schützen.

Unter dem Motto „Wo ist nur mein dritter Socken hingekommen?“ geben Hospizkoordinator Johannes Deyerl und die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Barbara Grau am 21. September in der Bücherei in Schwarzenbruck literarische Impulse zum Thema. Von 19 bis 21 Uhr informieren sie außerdem über den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen.

Am darauffolgenden Abend, am 22. September, soll es von 18 bis 21 Uhr um folgende Fragen gehen: Was braucht eine Kommune in der Größe von knapp 8.500 Einwohner*innen, um auch für Personen mit Demenz und deren Angehörige lebenswert zu sein? Was ist in Schwarzenbruck bereits vorhanden, wo besteht noch Entwicklungspotential? Wer ist gefordert? Nina Gremme von der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken führt mit einem Impulsvortrag in das Thema ein. Teilnehmer*innen aus Politik, Beratung und Dienstleistung beantworten Fragen aus dem Publikum. Veranstalter ist das Quartiersmanagement Schwarzenbruck, Veranstaltungsort das Evangelische Gemeindehaus Schwarzenbruck (Flurstraße 4, 90592 Schwarzenbruck).

Abschließend lädt der Gerontopsychiatrische Fachdienst des Stephanushauses am 24. und 25. September zwischen 14 und 17 Uhr in die Tagespflege des Stephanushauses ein. Der Hospizverein Rummelsberg bietet Kaffee und Kuchen an.

Verschiedene Kursangebote

Im Rahmen der 3. Bayerischen Demenzwoche beginnen zwei Kursangebote der Fachstelle für pflegende Angehörige. Der Angehörigenkurs EduKation Demenz richtet sich an Angehörige von Menschen mit Demenz oder kognitiven Einschränkungen. Außerdem startet die Schulung „Alltagsbegleiter*innen“. Menschen, die Personen mit Demenz und deren Angehörigen gerne Zeit schenken möchten, können sich hier qualifizieren lassen. Anmeldungen sind bei der Fachstelle für pflegende Angehörige möglich: www.rummelsberger-diakonie.de/fachstelle-pflegende.


Von: Lara März

Die Begleitung von dementen Menschen erfordert viel Verständnis.

08.08.2022

Seniorinnen on Tour

Bewohnerinnen des Stifts St. Lorenz der Rummelsberger Diakonie besuchten erstmalig Rummelsberg

Rummelsberg– Acht Seniorinnen des Stifts St. Lorenz in Nürnberg statteten am 2. August den geschichtsträchtigen Orten Rummelsbergs einen Besuch ab. Die erste Station war das Diakoniemuseum. Dort lauschten sie gespannt der Führung durch die Ausstellung "Ferne Nächste - Weltweite Diakonie aus Bayern". Diakonin Martina Fritze nahm sich viel Zeit und beantwortete die anstehenden Fragen ausführlich.

Insbesondere die Entwicklung der Missionsmotive sowie die Biografien des Missionars Johann Lauterbach (1840-1919) und der Missionarsfrau Margarethe Häfner (1834-1915) weckten das Interesse der Frauen. Nach einer gemeinsamen Brotzeit im Besucherzentrum durfte ein abschließender Besuch in der Philippuskirche nicht fehlen. Auch hier konnte Fritze interessante Geschichte erzählen.

Sichtlich zufrieden machten sie sich nach einem informativen Vormittag wieder auf den Heimweg. „Wir kommen mit anderen Gruppen wieder. Uns haben besonders die lebhaften Vorträge gefallen“, schwärmt Begleiterin Hanna Klaußner, Koordinatorin des gerontopsychologischen Fachdienstes.

Der gelungene Ausflug solle auf keinen Fall ein Einzelfall bleiben, findet auch Fritze, denn ihr ist es ein großes Anliegen, „dass die Rummelsberger Einrichtungen von diesem geschichtsträchtigen Ort profitieren."


Von:

Von Links: Diakonin Martina Fritze gestaltete die Führung durch das Diakoniemuseum sehr anschaulich.