Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

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16.04.2021

Testen in flauschiger Nachbarschaft

Corona-Teststation am Rummelsberger Stephanushaus nimmt kommende Woche ihren Betrieb auf.

Schwarzenbruck – „Am Hasengehege links“, so könnte man den Weg zur neuen Corona-Teststation in Rummelsberg am Stephanushaus beschreiben. Dort steht in unmittelbarer Nähe zu der Einrichtung der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter – und neben dem weitläufigen Hasengehege der Einrichtung – seit einigen Tagen ein Zelt, in dem ab kommenden Montag Menschen via PoC-Antigentest auf das Corona-Virus getestet werden können. 
„Seit November testen wir die Mitarbeitenden und auch Besucherinnen und Besucher unserer Einrichtung schon regelmäßig. Immer wieder haben uns Anfragen erreicht, ob wir nicht auch andere Menschen testen könnten, wenn wir ohnehin am Testen wären. Das ist natürlich nicht so einfach, das hat finanzielle und vor allem hygienische Gründe. Aber die Idee für eine Teststation für Menschen aus Rummelsberg und ganz Schwarzenbruck ist auf diesem Weg entstanden“, erzählt Diakon Werner Schmidt, Dienststellenleiter im Stephanushaus. „Wir haben uns dann mit der Christophorus-Apotheke in Schwarzenbruck abgestimmt in einer gemeinsamen Videokonferenz. Die Apotheke bietet auch Testungen an und unsere beiden Angebote werden sich in Zukunft ergänzen können.“ 
Der Weg zur Teststation war verhältnismäßig kurz, so Schmidt. „Innerhalb von wenigen Tagen konnten wir Mitarbeitende über die Bundesagentur für Arbeit einstellen. Über das öffentliche Gesundheitswesen sind wir offiziell beauftragt, eine Teststation einzurichten, die Abrechnung kann also über die Kassenärztliche Vereinigung in Bayern laufen. Und auch bei der Rummelsberger Diakonie waren Datenschutz und IT schnell und unkompliziert mit an Bord“, freut sich der Diakon. „Wir können die Software nutzen, die auch die Apotheke nutzt, um die Termine zu koordinieren und die Ergebnisse mitzuteilen.“ 
Über folgenden Link kann man einen Termin vereinbaren: 7werke.de/teststation Über eine E-Mail bekommt man dann die Einwilligungserklärung, die man im optimalen Fall ausgedruckt und unterschrieben mitbringen sollte. Auch ein Ausweis muss vorgelegt werden. Der Test findet dann in der Teststation im Zelt statt, das Ergebnis wird wieder per E-Mail mitgeteilt. 
„Erst mal wird von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr getestet. Wenn die Nachfrage höher ist, könnten wir diese Zeiten eventuell auch ausweiten“, so Schmidt. „Wir können nur Menschen, die symptomfrei sind, testen und natürlich muss jeder eine FFP2-Maske tragen, der zur Teststation kommt.“ Dass die Teststation räumlich von der Einrichtung getrennt ist, das war Schmidt ganz wichtig. „Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen auf keinen Fall Berührungspunkte mit den Menschen haben, die zum Testen kommen. Die Sicherheit der Seniorinnen und Senioren steht für uns an oberster Stelle.“ Wichtig ist ihm auch folgendes: „Die Teststation steht für die Rummelsberger Mitarbeitenden zur Verfügung, aber auch für jeden anderen.“ Menschen aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus können sich also in unmittelbarer Nachbarschaft zu hoppelnden Kaninchen testen lassen. 


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Dieses Team wird zukünftig in einem Zelt vor dem Stephanushaus, Rummelsberg 46, 90592 Schwarzenbruck, PoC-Antigen-Tests durchführen. (Foto: Diakonin Juliane Geißler)

In einer Schulung lernten die Mitarbeitenden alles, was sie zu den Schnelltests wissen müssen. (Foto: Diakonin Juliane Geißler)

16.04.2021

Online-Vortrag der Epilepsie Beratungsstellen Bayern

 „Epilepsie im höheren Lebensalter?!“Am Donnerstag, 22. April ab 19 Uhr.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenlos.

Nürnberg – Kann man denn im höheren Lebensalter noch Epilepsie bekommen? Tatsächlich ist das möglich und auch gar nicht so selten. passieren und ist gar nicht so selten.

Im Online-Vortrag „Epilepsie im höheren Lebensalter“ am 22. April erklärt Dr. Jürgen Böhner, warum die Wahrscheinlichkeit, in diesem Lebensabschnitt eine Epilepsie zu entwickeln, gar nicht so gering ist und was das Besondere an epileptischen Anfällen im höheren Lebensalter ist. Als Arzt im Krankenhaus hat er reichlich Erfahrung damit, Anfälle zu diagnostizieren und kann berichten, was daran einfach und schwierig ist. Auch auf Möglichkeiten der Behandlung wird er eingehen.

In zweiten Vortrags-Teil gibt Sozialpädagogin Henrike Staab von der Epilepsieberatung Unterfranken Antworten auf die Frage, was Epilepsie im Alltag und im direkten Umfeld bedeutet und was bei der Ersten Hilfe zu beachten ist. Sie klärt über Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten auf und zeigt, wie es trotz Epilepsie möglichst ist, viel Selbstständigkeit zu behalten.

Der Vortrag findet online statt, zur Teilnahme benötigen Sie einen PC oder ein Handy mit stabiler Verbindung zum Internet. Ihr Gerät sollte über ein Mikrofon verfügen, außerdem sollte die aktuelle Version von google chrome oder firefox installiert sein.

Log-In: Bitte loggen Sie sich am 22.04.2021 schon um 18:45 Uhr ein!

Weitere Informationen, Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, wichtige technische Hinweise, Regeln und die Anleitung für den Log-In erhalten Sie bei:

Psychosoziale Beratungsstelle für Menschen mit Epilepsie,

Telefon: 0911/3936342-14 oder 0911/3936342-10

epilepsie-beratung(at)rummelsberger.net


Von: Kerstin Kählig
16.04.2021

Testen in flauschiger Nachbarschaft

Corona-Teststation am Rummelsberger Stephanushaus nimmt kommende Woche ihren Betrieb auf.

Schwarzenbruck – „Am Hasengehege links“, so könnte man den Weg zur neuen Corona-Teststation in Rummelsberg am Stephanushaus beschreiben. Dort steht in unmittelbarer Nähe zu der Einrichtung der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter – und neben dem weitläufigen Hasengehege der Einrichtung – seit einigen Tagen ein Zelt, in dem ab kommenden Montag Menschen via PoC-Antigentest auf das Corona-Virus getestet werden können. 
„Seit November testen wir die Mitarbeitenden und auch Besucherinnen und Besucher unserer Einrichtung schon regelmäßig. Immer wieder haben uns Anfragen erreicht, ob wir nicht auch andere Menschen testen könnten, wenn wir ohnehin am Testen wären. Das ist natürlich nicht so einfach, das hat finanzielle und vor allem hygienische Gründe. Aber die Idee für eine Teststation für Menschen aus Rummelsberg und ganz Schwarzenbruck ist auf diesem Weg entstanden“, erzählt Diakon Werner Schmidt, Dienststellenleiter im Stephanushaus. „Wir haben uns dann mit der Christophorus-Apotheke in Schwarzenbruck abgestimmt in einer gemeinsamen Videokonferenz. Die Apotheke bietet auch Testungen an und unsere beiden Angebote werden sich in Zukunft ergänzen können.“ 
Der Weg zur Teststation war verhältnismäßig kurz, so Schmidt. „Innerhalb von wenigen Tagen konnten wir Mitarbeitende über die Bundesagentur für Arbeit einstellen. Über das öffentliche Gesundheitswesen sind wir offiziell beauftragt, eine Teststation einzurichten, die Abrechnung kann also über die Kassenärztliche Vereinigung in Bayern laufen. Und auch bei der Rummelsberger Diakonie waren Datenschutz und IT schnell und unkompliziert mit an Bord“, freut sich der Diakon. „Wir können die Software nutzen, die auch die Apotheke nutzt, um die Termine zu koordinieren und die Ergebnisse mitzuteilen.“ 
Über folgenden Link kann man einen Termin vereinbaren: 7werke.de/teststation Über eine E-Mail bekommt man dann die Einwilligungserklärung, die man im optimalen Fall ausgedruckt und unterschrieben mitbringen sollte. Auch ein Ausweis muss vorgelegt werden. Der Test findet dann in der Teststation im Zelt statt, das Ergebnis wird wieder per E-Mail mitgeteilt. 
„Erst mal wird von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr getestet. Wenn die Nachfrage höher ist, könnten wir diese Zeiten eventuell auch ausweiten“, so Schmidt. „Wir können nur Menschen, die symptomfrei sind, testen und natürlich muss jeder eine FFP2-Maske tragen, der zur Teststation kommt.“ Dass die Teststation räumlich von der Einrichtung getrennt ist, das war Schmidt ganz wichtig. „Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen auf keinen Fall Berührungspunkte mit den Menschen haben, die zum Testen kommen. Die Sicherheit der Seniorinnen und Senioren steht für uns an oberster Stelle.“ Wichtig ist ihm auch folgendes: „Die Teststation steht für die Rummelsberger Mitarbeitenden zur Verfügung, aber auch für jeden anderen.“ Menschen aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus können sich also in unmittelbarer Nachbarschaft zu hoppelnden Kaninchen testen lassen. 


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Dieses Team wird zukünftig in einem Zelt vor dem Stephanushaus, Rummelsberg 46, 90592 Schwarzenbruck, PoC-Antigen-Tests durchführen. (Foto: Diakonin Juliane Geißler)

In einer Schulung lernten die Mitarbeitenden alles, was sie zu den Schnelltests wissen müssen. (Foto: Diakonin Juliane Geißler)