Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

Aktuelle Termine und Veranstaltungen

Newsletter Juli 2020

Wir bitten Sie zu beachten:

Aufgrund des Coronavirus und der damit einhergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums, sämtliche nicht zwingend notwendigen Veranstaltungen abzusagen, schließen wir uns den gebotenen Verhaltensmaßnahmen an. Daher finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen in und von unseren Einrichtungen statt. 

Aktuelle Meldungen

Jetzt Plätze sichern für unsere SeniorenTagespflege SenTa am Perlenbach

Gegen Ende dieses Jahres wird die SenTa bezugsfertig sein und 20 Personen eine ganztägige Betreuung von Montag bis Freitag bieten. Über einen behindertengerechten Eingang mit Aufzug werden Sie in die altersgerecht umgebauten Räumlichkeiten im 1. Stock in der Gartenstraße 16 in Rehau gelangen können. Unser fürsorgliches Team, mit langjähriger Erfahrung in der Pflege, freut sich schon jetzt auf den Beginn und die Begegnungen mit Ihnen und Ihren Angehörigen.

Sie haben Interesse und möchten Ihre Liebsten in den besten Händen wissen? Kommen Sie in Kontakt mit uns. Frau Mühl (Pflegedienstleitung Rummelsberger Diakoniestation) berät sie gerne: 09283 - 84 12 60 oder via E-Mail: muehl.margit[at]rummelsberger.net (Text & Foto: cb)

Werden Sie ein Alltagsstar!

JimmyZH by pixabay
Simon Malik (Rummelsberger Diakonie)
Brigitte Gutscher (Foto: M. Mühl)
 

Stars und Sternchen gibt es viele auf dieser Welt. Aber haben Sie schon mal etwas von den Alltagsstars der Rummelsberger Diakonie in Rehau gehört?

Zu diesen zählt beispielsweise Frau Brigitte Gutscher, die sich seit 2005 ehrenamtlich als ROMEO-Helferin engagiert. Seit der erfolgreichen Absolvierung des 40-stündigen Helferkurses (Alzheimergesellschaft e.V.) begleitet sie demenziell erkrankte Personen zu Hause und ist damit eine große Hilfe und Unterstützung für deren pflegende Angehörigen. Die Abkürzung ROMEO steht für Rummelsberger Organisieren für Menschen Entlastung vor Ort und bedeutet konkret eine ansprechende Zeit anhand von anregenden Gesprächen, Spaziergängen oder auch kreativ-biografieorientierte Ideen gemeinsam zu verbringen. Frau Gutscher ist begeistert von ihrem Ehrenamt, da sie stets in Kontakt mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten kommt. Durch Gespräche über „Gott und die Welt“ erfährt sie viel aus deren Lebensgeschichten und Meinungen. Die gemeinsamen Treffen gestaltet sie stets nach den Wünschen und Talenten der zu betreuenden Personen. Da wird gesungen, Spiele gespielt, auch mal etwas Kreatives zum Besten gegeben oder gemeinsam spazieren gegangen. Darüber hinaus übernimmt sie Fahrdienste zu Ärzten oder zum Einkaufen. Der christliche Glaube ist Brigitte Gutscher hierbei eine besondere Inspirationsquelle und auf Wunsch der älteren Menschen betet oder singt sie gemeinsam mit ihnen Kirchenlieder. Die Begegnungen fördern und fordern die geistigen Fähigkeiten der Kunden und für die 71-jährige steht fest: „Dieses Miteinander macht das Leben für beide Seiten besonders lebenswert.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei diesen Treffen ist der Kontakt zu und der Austausch mit den Angehörigen. Für diese bedeutet das ROMEO-Angebot Entlastung anhand der Möglichkeit, sich etwas Zeit für sich zu gönnen, um beispielsweise in Ruhe einen Kaffee trinken zu gehen, einen Friseurtermin wahrzunehmen oder ganz profan ungestört den haushaltlichen Pflichten nachgehen zu können. Für diese Dinge bleibt im normalen Alltag häufig kaum Zeit und viele der Angehörigen gehen weit über ihre eigenen Belastungsgrenzen. Da sind solche Zeitfenster ungeheuer wichtig sowie entlastend und bedeuten – auch wenn es manchmal nur ein paar Stunden in der Woche sind – die eigenen Energiereserven wieder aufzutanken, um mit neuer Kraft seine geliebten Familienmitglieder zu pflegen. 

Das ROMEO-Angebot richtet sich selbstverständlich auch an Personen, die alleine zu Hause leben und bereits den Pflegegrad 1 haben. Für diese bedeutet ein regelmäßiger Besuch sowohl Ansprache als auch soziale Kontakte und ist somit ein wichtiger Schritt gegen die Einsamkeit. Und alle älteren Menschen ohne Pflegegrad können durch unsere JULIA-HelferInnen in verschiedenen Bereichen ihres Alltags unterstützt werden.

Für Brigitte Gutscher sind ihre ROMEO-Einsätze wertvolle Lebenszeit und sie freut sich stets darauf, ihre liebgewonnen älteren Menschen nach dem Wochenende wieder zu besuchen. „Durch mein Engagement bleibe ich motiviert und fit“ verrät uns Frau Gutscher am Ende des Gesprächs mit einem Schmunzeln. Wie sie engagieren sich bei der Rummelsberger Diakonie in Rehau über 100 ehrenamtliche Alltagsstars, die durch ihre Art und ihren Einsatz „Glanz in jede Hütte“ bringen.

Wir sind stets auf der Suche nach Menschen, die mit Begeisterung Senioren und zu pflegende Personen zu Hause und in unserem Diakonischen Sozialzentrum in Rehau unterstützen, begleiten und besuchen möchten. Die Glanz und Freude in den Alltag der älteren Menschen zaubern und ihnen Zeit sowie ein Lächeln schenken wollen. Auch Sie möchten ein Alltagsstar werden? Dann kommen Sie in Kontakt mit Diakonin Carmen Bogler, Ehrenamtskoordinatorin bei der Rummelsberger Diakonie in Rehau. Wir freuen uns auf Sie! (Text: cb / Foto: M. Mühl; Simon Malik; pixabay)

Neue Broschüre für Angehörige: 15 Tipps für den Alltag mit Demenz

Die Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Hof hat gemeinsam mit den Kooperationspartnern der AOK Bayern-Direktion Hof, der Fachstelle für pflegende Angehörige des Caritasverbandes Stadt- und Landkreis Hof, der Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie und der compass privaten Pflegeberatung eine Broschüre mit 15 praktischen Tipps für pflegende Angehörige zur Gestaltung des gemeinsamen Alltags entwickelt. Die Kontaktdaten der am Projekt beteiligten Beratungsstellen sind ebenfalls in der Broschüre enthalten. Die Ansprechpartner stehen jederzeit beratend zur Seite und möchten ermutigen, die telefonische Beratung in Anspruch zu nehmen. Auch ein entlastendes persönliches Gespräch kann hilfreich sein und wieder für mehr Ausgeglichenheit und neue Kraft sorgen. (Text: U. Hopperdietzel)

Mit dementiellen Menschen in Bewegung bleiben

Diese besondere Zeiten erfordern viel! Auch gerade von Ihnen als pflegende Angehörige von dementiell erkrankten Menschen.

Antworten zu Ihren Fragen rund um Corona im Zusammenhang mit Demenz finden Sie auf den Internetseiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.: https://www.deutsche-alzheimer.de/ueber-uns/presse/aktuelles-zur-corona-krise/haeufige-fragen-und-antworten-zu-corona-und-demenz.html 

Anregungen, wie Sie auch zu Hause mit an Demenz erkrankten Personen in Bewegung bleiben können, finden Sie hier: https://www.aelter-werden-in-balance.de/online-bewegungsangebote/uebungsvideos/ 

Sie haben Fragen, Ängste, Sorgen? Wir sind selbstverständlich für Sie telefonisch da: die Diakoniestation erreichen Sie unter: 09283 - 84 12 60 und die Fachstelle für pflegende Angehörige unter der Nummer: 09283 - 84 12 70.

Das Team der Diakoniestation der Rummelsberger Diakonie. 

Unser gesamtes Team in alphabetischer Reihenfolge: Gülcan Ametoglu-Sali Oglu, Nicole Bartsch, Liljana Bernhardt, Tina Bernhardt, Carmen Bogler, Sabine Brömme, Eleonora Bugaev, Ana Chlestil-Codal, Ingrid Dieg, Sabine Fuchs, Jennifer Gnebba,  Yvonne Günzel, Selma Hamal, Kerstin Heilmann, Ingrid Kießling,  Nadine Köppel, Diana Kraus, Yvonne Kunert-Schenk, Kathrin Lüdtke, Margit Mühl, Beate Nützel, Cornelia Ott, Sabine Pohland, Karin Reichl, Tanja Reinel, Heidi Rödel, Jessica Ruß, Sarah Schmidt, Ute Schmitz-Richter, Gloria Schuberth, Isabel Schuster, Barbara Sigl, Karina Stachelski, Stefanie Straka, Pia Tischer-Zeitz, Gudrun Weismantel. Foto: Georg Hornfischer