Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

Infos zum Standort

14.08.2020

Mitarbeitende der Villa Nova freuen sich aufs Lenzheim

Die Rummelsberger Diakonie stellt zum August 2020 den Betrieb der Senioreneinrichtung Villa Nova in Garmisch-Partenkirchen ein, Bewohner*innen und Mitarbeitende ziehen gemeinsam ins Lenzheim

Garmisch-Partenkirchen – „Die Kisten sind gepackt – es kann es losgehen“, in Laura Becks Stimme schwingt unverhohlene Freude mit. Die Wohnbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleiterin des Seniorenheims Villa Nova der Rummelsberger Diakonie in Garmisch-Partenkirchen freut sich nicht nur darüber, dass mit dem kurzfristigen Umzug alles so gut klappt bisher. Sie freut sich auch auf den neuen Arbeitsplatz im neuen Wohnbereich im Alten- und Pflegeheim Lenzheim, der Senioreneinrichtung der Rummelsberger Diakonie in der Reintalstraße, in Garmisch-Partenkirchen. Dorthin ziehen die 25 Senior*innen und die 33 Mitarbeitenden aus der Villa Nova. „Ein paar kommen auf anderen Wohnbereichen im Haus unter, die meisten von uns werden sich aber im Wohnbereich Hausberg, der für die Villa Nova bereitsteht, wiedersehen“, so Wohnbereichsleitung Laura Beck.

Seit Anfang Juli stand fest, dass die Villa Nova bereits im August statt zum Mietvertragsende im November 2021 geschlossen wird. Das kam für die Bewohner*innen ziemlich plötzlich, die Mitarbeitenden hatten aber bereits eine Vorahnung. „Wir dachten uns bereits, dass das Haus schon vor Jahresende geschlossen wird“, erklärt Laura Beck. „Es gab jedoch kein genaues Datum und so haben wir gerade eine Menge zu tun und zu organisieren, aber letztlich sind wir froh und dankbar, denn so können alle Mitarbeitenden in den wohlverdienten Sommerurlaub.“

Dass der Betrieb schon vorzeitig eingestellt wird, liegt nämlich vor allem daran, dass die Villa Nova bereits seit einem Jahr mit großen Personalengpässen zu kämpfen hatte.  Zuletzt war der Betrieb nur noch deshalb möglich gewesen, weil die Pflegefachkräfte des Lenzheims dort einsprangen. Auch Fachkräfte, die normalerweise im Sozialdienst arbeiten, hatten Pflegedienste übernehmen müssen. „Irgendwann waren die Pflegekräfte alle am Rande ihrer Belastungsgrenzen,“ berichtet Laura Beck. „Wir haben alle wahnsinnig viele Überstunden, was durch die Corona-Krise noch schlimmer wurde. Außerdem werden in naher Zukunft einige Fachkräfte in den Ruhestand gehen,“ schildert sie die Situation. Um Versorgungsprobleme zu vermeiden hatte sich die Rummelsberger Diakonie deshalb für die vorgezogene Schließung entschieden.

Die Mitarbeitenden freuen sich, künftig im Lenzheim zu arbeiten und nehmen die kurzfristige Mehrbelastung durch Umzugs-Organisation und Bewohner-Stabilisierung gerne in Kauf. „Ein paar Mitarbeiterinnen haben sogar ihre freien Tage freiwillig genutzt, um bei der Organisation zu helfen – das war natürlich eine tolle zusätzliche Unterstützung“, bedankt sich Laura Beck und fügt hinzu: „Den Großteil der Bewohnerzimmer haben die Angehörigen eingepackt und waren uns damit eine Riesenhilfe, sodass wir den straffen Zeitplan gut gemeinsam schaffen konnten.“

Pflegekraft Martin Kuske, der gerade gemeinsam mit Bewohner*in Hedwig Buchwieser die letzte Kiste packt, freut sich ebenfalls über die Veränderung. „Hier in der Villa Nova ist alles soweit fertig, das Lenzheim und das Team dort finde ich prima und ich kann nächste Woche in den Urlaub gehen, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen haben zu müssen.“


Von:
29.07.2020

Rummelsberger Diakonie schließt Villa Nova

Die Rummelsberger Diakonie stellt zum August 2020 den Betrieb der Senioreneinrichtung Villa Nova in Garmisch-Partenkirchen ein, in der aktuell 26 ältere Menschen diakonisch gepflegt und betreut werden. Ursprünglich war die Schließung für November 2020 geplant, dann läuft der Mietvertrag aus.

Garmisch-Partenkirchen – „Dass wir den Betrieb nun schon zum August einstellen liegt vor allem daran, dass wir bereits seit einem Jahr mit großen Personalengpässen in der Villa Nova zu kämpfen haben“, berichtet Dieter Janßen, Regionalleiter der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) in Oberbayern. Letztlich sei der Betrieb bisher nur noch deshalb möglich gewesen, weil die Pflegefachkräfte des Lenzheims dort einsprangen. Auch hätten Fachkräfte, die normalerweise im Sozialdienst tätig seien, Pflegedienste übernehmen müssen. „Das ist auf Dauer nicht tragbar. Die Mitarbeitenden haben unzählige Überstunden aufgebaut – mit der Corona-Krise hat sich die Lage noch weiter verschärft“, sagt Rahel Schön, Dienststellenleiterin der RDA in Garmisch-Partenkirchen. Um keine Versorgungsprobleme zu riskieren hat sich die Rummelsberger Diakonie deshalb für die vorgezogene Schließung entschieden.

„Wir wissen, dass das nun alles sehr plötzlich kam, für die Bewohner*innen“, räumt Schön ein. Deshalb führten sie und ihre Stellvertreterin Eszter Kanya mit allen Bewohner*innen sowie mit deren Angehörigen intensive Gespräche. „Das war nicht immer leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich alle Bewohner*innen für einen Umzug in das Lenzheim entschieden haben“, berichtet Rahel Schön. Die 25-Jährige freut sich, dass sie für alle Bewohner*innen im traditionsreichen Alten- und Pflegeheim Lenzheim Platz finden konnten. Im Lenzheim werden seit 1945 Seniorinnen und Senioren betreut, seit 2006 unter der Trägerschaft der RDA. Insgesamt begleitet, pflegt und unterstützt die Rummelsberger Diakonie in der Region Oberbayern rund 650 Senior*innen in ihren stationären Einrichtungen, im betreuten Wohnen und durch ambulante Pflegedienste. Im Herbst eröffnet der mittelfränkische Träger außerdem eine Senioren-Tagespflege in Starnberg und 2021 wird es eine weitere Tagespflege in Raum Bad Tölz geben.

„Unser Ziel ist, für alle Bewohner*innen eine gute Lösung finden, mit der alle zufrieden sind – das ist uns gelungen und dennoch wissen wir um manche Zumutung“, berichtet Rahel Schön. Natürlich seien die Zimmer im Lenzheim kleiner als in der Villa Nova, einige Bewohner*innen müssten in Tandemzimmer (Einzelzimmer mit gemeinsamem Bad), andere in ein Doppelzimmer übersiedeln, obgleich sie bisher in einem geräumigen Einzelzimmer mit eigenem Bad wohnten. „Dafür haben alle unsere Zimmer einen Balkon oder eine Terrasse – das gab es in der Villa Nova nicht“, so die Dienststellenleiterin. Zudem sind die Zimmer 300 bis 450 Euro günstiger als in der Villa Nova. Die Senior*innen konnten die neuen Räume im Vorfeld besichtigen. „Dabei gefielen die Zimmer vielen Besichtigungs-Gästen besser als sie dies im Vorfeld befürchtet hatten“, berichtet Rahel Schön.

Ein wichtiges Argument für den Umzug ins Lenzheim ist für die 26 Senior*innen, dass sie in eigenen Wohnbereichen untergebracht werden, in denen sie vom vertrauten Personal der Villa Nova gepflegt und betreut werden. „Wir freuen uns sehr, die Mitarbeitenden ins Lenzheim übernehmen zu können. Es ist ein tolles Team, das uns sowohl bei Gesprächen mit Bewohnern und Angehörigen als auch bei den Vorbereitungen und Planungen großartig unterstützt“, bedankt sich Rahel Schön.

Mit dem geplanten Neu- und Umbau des Lenzheims, der 2021 beginnen soll, werden zudem weitere 22 Zimmer entstehen, bei deren Vergabe die Bewohner*innen aus der Villa Nova bevorzugt werden. „Nach der Fertigstellung wird es im Lenzheim nur noch Einzel- oder Tandemzimmer geben“, berichtet die Dienststellenleiterin. Um alle aktuell 120 Pflegeplätze während der Bauphase zu erhalten, wird diese mehrere Jahre betragen.  


Von:
29.07.2020

Rummelsberger Diakonie schließt Villa Nova

Die Rummelsberger Diakonie stellt zum August 2020 den Betrieb der Senioreneinrichtung Villa Nova in Garmisch-Partenkirchen ein, in der aktuell 26 ältere Menschen diakonisch gepflegt und betreut werden. Ursprünglich war die Schließung für November 2020 geplant, dann läuft der Mietvertrag aus.

Garmisch-Partenkirchen – „Dass wir den Betrieb nun schon zum August einstellen liegt vor allem daran, dass wir bereits seit einem Jahr mit großen Personalengpässen in der Villa Nova zu kämpfen haben“, berichtet Dieter Janßen, Regionalleiter der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) in Oberbayern. Letztlich sei der Betrieb bisher nur noch deshalb möglich gewesen, weil die Pflegefachkräfte des Lenzheims dort einsprangen. Auch hätten Fachkräfte, die normalerweise im Sozialdienst tätig seien, Pflegedienste übernehmen müssen. „Das ist auf Dauer nicht tragbar. Die Mitarbeitenden haben unzählige Überstunden aufgebaut – mit der Corona-Krise hat sich die Lage noch weiter verschärft“, sagt Rahel Schön, Dienststellenleiterin der RDA in Garmisch-Partenkirchen. Um keine Versorgungsprobleme zu riskieren hat sich die Rummelsberger Diakonie deshalb für die vorgezogene Schließung entschieden.

„Wir wissen, dass das nun alles sehr plötzlich kam, für die Bewohner*innen“, räumt Schön ein. Deshalb führten sie und ihre Stellvertreterin Eszter Kanya mit allen Bewohner*innen sowie mit deren Angehörigen intensive Gespräche. „Das war nicht immer leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich alle Bewohner*innen für einen Umzug in das Lenzheim entschieden haben“, berichtet Rahel Schön. Die 25-Jährige freut sich, dass sie für alle Bewohner*innen im traditionsreichen Alten- und Pflegeheim Lenzheim Platz finden konnten. Im Lenzheim werden seit 1945 Seniorinnen und Senioren betreut, seit 2006 unter der Trägerschaft der RDA. Insgesamt begleitet, pflegt und unterstützt die Rummelsberger Diakonie in der Region Oberbayern rund 650 Senior*innen in ihren stationären Einrichtungen, im betreuten Wohnen und durch ambulante Pflegedienste. Im Herbst eröffnet der mittelfränkische Träger außerdem eine Senioren-Tagespflege in Starnberg und 2021 wird es eine weitere Tagespflege in Raum Bad Tölz geben.

„Unser Ziel ist, für alle Bewohner*innen eine gute Lösung finden, mit der alle zufrieden sind – das ist uns gelungen und dennoch wissen wir um manche Zumutung“, berichtet Rahel Schön. Natürlich seien die Zimmer im Lenzheim kleiner als in der Villa Nova, einige Bewohner*innen müssten in Tandemzimmer (Einzelzimmer mit gemeinsamem Bad), andere in ein Doppelzimmer übersiedeln, obgleich sie bisher in einem geräumigen Einzelzimmer mit eigenem Bad wohnten. „Dafür haben alle unsere Zimmer einen Balkon oder eine Terrasse – das gab es in der Villa Nova nicht“, so die Dienststellenleiterin. Zudem sind die Zimmer 300 bis 450 Euro günstiger als in der Villa Nova. Die Senior*innen konnten die neuen Räume im Vorfeld besichtigen. „Dabei gefielen die Zimmer vielen Besichtigungs-Gästen besser als sie dies im Vorfeld befürchtet hatten“, berichtet Rahel Schön.

Ein wichtiges Argument für den Umzug ins Lenzheim ist für die 26 Senior*innen, dass sie in eigenen Wohnbereichen untergebracht werden, in denen sie vom vertrauten Personal der Villa Nova gepflegt und betreut werden. „Wir freuen uns sehr, die Mitarbeitenden ins Lenzheim übernehmen zu können. Es ist ein tolles Team, das uns sowohl bei Gesprächen mit Bewohnern und Angehörigen als auch bei den Vorbereitungen und Planungen großartig unterstützt“, bedankt sich Rahel Schön.

Mit dem geplanten Neu- und Umbau des Lenzheims, der 2021 beginnen soll, werden zudem weitere 22 Zimmer entstehen, bei deren Vergabe die Bewohner*innen aus der Villa Nova bevorzugt werden. „Nach der Fertigstellung wird es im Lenzheim nur noch Einzel- oder Tandemzimmer geben“, berichtet die Dienststellenleiterin. Um alle aktuell 120 Pflegeplätze während der Bauphase zu erhalten, wird diese mehrere Jahre betragen.  


Von: