Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

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05.08.2020

Alltagshelfer*innen gesucht

Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie bietet in Rummelsberg eine Schulung für Ehrenamtliche an – Kostenloser Kurs beginnt Ende September.

Rummelsberg – Einen lieben Menschen zu Hause zu pflegen und zu begleiten ist eine schöne Aufgabe. Sie erfordert aber auch viel Kraft und Anstrengung. Damit Angehörige Zeit für sich haben und Kraft tanken können, bietet Franziska Stadelmann von der Fachstelle für pflegende Angehörige im südlichen Nürnberger Land in Rummelsberg ab Ende September 2020 eine Schulung für angehende Ehrenamtliche im Stephanushaus an. Anmeldeschluss ist der 18. September.

Der Kurs ist kostenlos und umfasst 40 Unterrichtseinheiten. Er findet an sechs Tagen statt, der erste Termin am Samstag, 26. September, von 8.45 Uhr bis 16.45 Uhr. „Die Schulung richtet sich an Frauen und Männer, die gerne bei der Unterstützung und Begleitung von pflegebedürftigen Menschen helfen wollen“, informiert Leiterin Franziska Stadelmann. Der Bedarf sei groß, dass weiß die 52-Jährige aus ihrer täglichen Beratungsarbeit. „Ich höre immer wieder von Angehörigen, dass sie dringend Entlastung brauchen, weil sie häufig Tag und Nacht für ihre demenzkranken oder behinderten Familienmitglieder da sind.“

Die ehrenamtlichen Begleiter im Alltag sind jeweils für eine Familie zuständig. „Sie können mit den Menschen spazieren gehen, basteln, kochen und sie beim Besuch am Friedhof oder zum Arzt begleiten“, nennt Stadelmann einige Beispiele. Bei den ersten Treffen kann die Pflegefachkraft und Case-Managerin bei Bedarf zur Unterstützung dabei sein und steht den Freiwilligen anschließend für Fragen oder bei Problemen zur Verfügung. Jeder Alltagshelfer entscheidet selbst, wie viel Zeit er investieren kann und will. Die Aktivitäten stimmen die Freiwilligen direkt mit den Angehörigen ab.

Wer den Zertifikatskurs vollständig absolviert, erhält für sein ehrenamtliches Engagement eine Aufwandsentschädigung. „Der erste Kurs sei als Pilotprojekt noch kostenlos“, informiert Stadelmann. Behandelt werden die Themen Betreuung Hilfsbedürftiger, Kommunikation und Begleitung sowie Unterstützung bei der Haushaltsführung. Die Schulung wird nach den Richtlinien des bayerischen Netzwerks für Pflege in Zusammenarbeit mit qualifizierten Referent_innen durchgeführt.

Weitere Termine finden jeweils im Stephanus am Donnerstag, 8. Oktober, von 16 Uhr bis 19.15 Uhr, Samstag, 17.und 24. Oktober sowie 21. November, von 8.45 Uhr bis 16.45 Uhr und Freitag, 27. November, von 16 Uhr bis 19.15 Uhr statt. Weitere Infos zur Anmeldung und Fragen erteilt Franziska Stademann per Telefon unter 09128 50 23 60 oder per E-Mail unter fachstelle-pflege@rummelsberger.net.


Von:
29.07.2020

Rummelsberger Diakonie schließt Villa Nova

Die Rummelsberger Diakonie stellt zum August 2020 den Betrieb der Senioreneinrichtung Villa Nova in Garmisch-Partenkirchen ein, in der aktuell 26 ältere Menschen diakonisch gepflegt und betreut werden. Ursprünglich war die Schließung für November 2020 geplant, dann läuft der Mietvertrag aus.

Garmisch-Partenkirchen – „Dass wir den Betrieb nun schon zum August einstellen liegt vor allem daran, dass wir bereits seit einem Jahr mit großen Personalengpässen in der Villa Nova zu kämpfen haben“, berichtet Dieter Janßen, Regionalleiter der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) in Oberbayern. Letztlich sei der Betrieb bisher nur noch deshalb möglich gewesen, weil die Pflegefachkräfte des Lenzheims dort einsprangen. Auch hätten Fachkräfte, die normalerweise im Sozialdienst tätig seien, Pflegedienste übernehmen müssen. „Das ist auf Dauer nicht tragbar. Die Mitarbeitenden haben unzählige Überstunden aufgebaut – mit der Corona-Krise hat sich die Lage noch weiter verschärft“, sagt Rahel Schön, Dienststellenleiterin der RDA in Garmisch-Partenkirchen. Um keine Versorgungsprobleme zu riskieren hat sich die Rummelsberger Diakonie deshalb für die vorgezogene Schließung entschieden.

„Wir wissen, dass das nun alles sehr plötzlich kam, für die Bewohner*innen“, räumt Schön ein. Deshalb führten sie und ihre Stellvertreterin Eszter Kanya mit allen Bewohner*innen sowie mit deren Angehörigen intensive Gespräche. „Das war nicht immer leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich alle Bewohner*innen für einen Umzug in das Lenzheim entschieden haben“, berichtet Rahel Schön. Die 25-Jährige freut sich, dass sie für alle Bewohner*innen im traditionsreichen Alten- und Pflegeheim Lenzheim Platz finden konnten. Im Lenzheim werden seit 1945 Seniorinnen und Senioren betreut, seit 2006 unter der Trägerschaft der RDA. Insgesamt begleitet, pflegt und unterstützt die Rummelsberger Diakonie in der Region Oberbayern rund 650 Senior*innen in ihren stationären Einrichtungen, im betreuten Wohnen und durch ambulante Pflegedienste. Im Herbst eröffnet der mittelfränkische Träger außerdem eine Senioren-Tagespflege in Starnberg und 2021 wird es eine weitere Tagespflege in Raum Bad Tölz geben.

„Unser Ziel ist, für alle Bewohner*innen eine gute Lösung finden, mit der alle zufrieden sind – das ist uns gelungen und dennoch wissen wir um manche Zumutung“, berichtet Rahel Schön. Natürlich seien die Zimmer im Lenzheim kleiner als in der Villa Nova, einige Bewohner*innen müssten in Tandemzimmer (Einzelzimmer mit gemeinsamem Bad), andere in ein Doppelzimmer übersiedeln, obgleich sie bisher in einem geräumigen Einzelzimmer mit eigenem Bad wohnten. „Dafür haben alle unsere Zimmer einen Balkon oder eine Terrasse – das gab es in der Villa Nova nicht“, so die Dienststellenleiterin. Zudem sind die Zimmer 300 bis 450 Euro günstiger als in der Villa Nova. Die Senior*innen konnten die neuen Räume im Vorfeld besichtigen. „Dabei gefielen die Zimmer vielen Besichtigungs-Gästen besser als sie dies im Vorfeld befürchtet hatten“, berichtet Rahel Schön.

Ein wichtiges Argument für den Umzug ins Lenzheim ist für die 26 Senior*innen, dass sie in eigenen Wohnbereichen untergebracht werden, in denen sie vom vertrauten Personal der Villa Nova gepflegt und betreut werden. „Wir freuen uns sehr, die Mitarbeitenden ins Lenzheim übernehmen zu können. Es ist ein tolles Team, das uns sowohl bei Gesprächen mit Bewohnern und Angehörigen als auch bei den Vorbereitungen und Planungen großartig unterstützt“, bedankt sich Rahel Schön.

Mit dem geplanten Neu- und Umbau des Lenzheims, der 2021 beginnen soll, werden zudem weitere 22 Zimmer entstehen, bei deren Vergabe die Bewohner*innen aus der Villa Nova bevorzugt werden. „Nach der Fertigstellung wird es im Lenzheim nur noch Einzel- oder Tandemzimmer geben“, berichtet die Dienststellenleiterin. Um alle aktuell 120 Pflegeplätze während der Bauphase zu erhalten, wird diese mehrere Jahre betragen.  


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29.07.2020

Rummelsberger Diakonie schließt Villa Nova

Die Rummelsberger Diakonie stellt zum August 2020 den Betrieb der Senioreneinrichtung Villa Nova in Garmisch-Partenkirchen ein, in der aktuell 26 ältere Menschen diakonisch gepflegt und betreut werden. Ursprünglich war die Schließung für November 2020 geplant, dann läuft der Mietvertrag aus.

Garmisch-Partenkirchen – „Dass wir den Betrieb nun schon zum August einstellen liegt vor allem daran, dass wir bereits seit einem Jahr mit großen Personalengpässen in der Villa Nova zu kämpfen haben“, berichtet Dieter Janßen, Regionalleiter der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) in Oberbayern. Letztlich sei der Betrieb bisher nur noch deshalb möglich gewesen, weil die Pflegefachkräfte des Lenzheims dort einsprangen. Auch hätten Fachkräfte, die normalerweise im Sozialdienst tätig seien, Pflegedienste übernehmen müssen. „Das ist auf Dauer nicht tragbar. Die Mitarbeitenden haben unzählige Überstunden aufgebaut – mit der Corona-Krise hat sich die Lage noch weiter verschärft“, sagt Rahel Schön, Dienststellenleiterin der RDA in Garmisch-Partenkirchen. Um keine Versorgungsprobleme zu riskieren hat sich die Rummelsberger Diakonie deshalb für die vorgezogene Schließung entschieden.

„Wir wissen, dass das nun alles sehr plötzlich kam, für die Bewohner*innen“, räumt Schön ein. Deshalb führten sie und ihre Stellvertreterin Eszter Kanya mit allen Bewohner*innen sowie mit deren Angehörigen intensive Gespräche. „Das war nicht immer leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich alle Bewohner*innen für einen Umzug in das Lenzheim entschieden haben“, berichtet Rahel Schön. Die 25-Jährige freut sich, dass sie für alle Bewohner*innen im traditionsreichen Alten- und Pflegeheim Lenzheim Platz finden konnten. Im Lenzheim werden seit 1945 Seniorinnen und Senioren betreut, seit 2006 unter der Trägerschaft der RDA. Insgesamt begleitet, pflegt und unterstützt die Rummelsberger Diakonie in der Region Oberbayern rund 650 Senior*innen in ihren stationären Einrichtungen, im betreuten Wohnen und durch ambulante Pflegedienste. Im Herbst eröffnet der mittelfränkische Träger außerdem eine Senioren-Tagespflege in Starnberg und 2021 wird es eine weitere Tagespflege in Raum Bad Tölz geben.

„Unser Ziel ist, für alle Bewohner*innen eine gute Lösung finden, mit der alle zufrieden sind – das ist uns gelungen und dennoch wissen wir um manche Zumutung“, berichtet Rahel Schön. Natürlich seien die Zimmer im Lenzheim kleiner als in der Villa Nova, einige Bewohner*innen müssten in Tandemzimmer (Einzelzimmer mit gemeinsamem Bad), andere in ein Doppelzimmer übersiedeln, obgleich sie bisher in einem geräumigen Einzelzimmer mit eigenem Bad wohnten. „Dafür haben alle unsere Zimmer einen Balkon oder eine Terrasse – das gab es in der Villa Nova nicht“, so die Dienststellenleiterin. Zudem sind die Zimmer 300 bis 450 Euro günstiger als in der Villa Nova. Die Senior*innen konnten die neuen Räume im Vorfeld besichtigen. „Dabei gefielen die Zimmer vielen Besichtigungs-Gästen besser als sie dies im Vorfeld befürchtet hatten“, berichtet Rahel Schön.

Ein wichtiges Argument für den Umzug ins Lenzheim ist für die 26 Senior*innen, dass sie in eigenen Wohnbereichen untergebracht werden, in denen sie vom vertrauten Personal der Villa Nova gepflegt und betreut werden. „Wir freuen uns sehr, die Mitarbeitenden ins Lenzheim übernehmen zu können. Es ist ein tolles Team, das uns sowohl bei Gesprächen mit Bewohnern und Angehörigen als auch bei den Vorbereitungen und Planungen großartig unterstützt“, bedankt sich Rahel Schön.

Mit dem geplanten Neu- und Umbau des Lenzheims, der 2021 beginnen soll, werden zudem weitere 22 Zimmer entstehen, bei deren Vergabe die Bewohner*innen aus der Villa Nova bevorzugt werden. „Nach der Fertigstellung wird es im Lenzheim nur noch Einzel- oder Tandemzimmer geben“, berichtet die Dienststellenleiterin. Um alle aktuell 120 Pflegeplätze während der Bauphase zu erhalten, wird diese mehrere Jahre betragen.  


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