Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

Infos zum Standort

13.11.2020

Eröffnung Seniorenzentrum Gottfried Seiler verzögert sich

In 50 Räumen muss nachgebessert werden

Feucht – Noch zu Anfang der Woche waren die Leitungsverantwortlichen Kathrin Eibisch und Diakon Werner Schmidt zuversichtlich, dass das Seniorenzentrum Gottfried Seiler in Feucht im Januar 2021 bezogen werden kann. „Auf hoher See und vor Gericht ist man allein in Gottes Hand“, sagt Werner Schmidt und erweitert diese Weisheit mit: „beim Bauen kann es einem ähnlich gehen.“

Nachdem die lange herbeisehnten Türen endlich eingetroffen waren und die Zuversicht stieg, dass der eh schon verschobene Einzugstermin absehbar naheliegt, geht dieser Plan nun nicht auf. Am vergangenen Dienstag haben sich bei der Abnahme eines Gewerkes gravierende Mängel, verursacht durch eine andere am Bau beteiligte Firma, in 50 Räumen ergeben. Es werden umfangreiche Nacharbeiten nötig. Die Rummelsberger Bauleitung ist gerade dabei, den Schaden aufzunehmen und mit den Versicherungen und Sachverständigen das weitere Vorgehen zu klären. „Das ist zwar mehr als ärgerlich,“ meint Schmidt, „aber besser, es ist jetzt aufgefallen, als später, wenn das Haus schon bezogen ist.“ Neben diesem Schaden sind die Arbeiten am „Gottfried“ auch von der Corona Pandemie betroffen. Bei einer der ausführenden Firmen stehen mehr als die Hälfte der Belegschaft unter Quarantäne.

Kathrin Eibisch ist frustriert und sagt: „So viele Feuchter warten sehnsüchtig auf Gottfried. Es tut schon weh, unsere zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner weiter vertrösten zu müssen.“ Wenn jemand wegen des neuen Zeitplans in Schwierigkeiten geriete, werde selbstverständlich geholfen, verspricht die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums. Man sei in gutem und regem Kontakt und informiere die zukünftigen Hausbewohnerinnen und –bewohner über jede neue Entwicklung.   

Ganz genau lässt sich nicht sagen, wie lange diese neuerliche Verzögerung dauern wird. Die Verantwortlichen rechnen mit einem Verzug von zwei Monaten. Werner Schmidt verspricht: „Sobald wir etwas Sicheres wissen, werden wir alle Betroffenen umgehend informieren.“ Der für den 13. Dezember 2020 vorgesehene Tag der offenen Tür muss leider auch verschoben werden.


Von:
30.10.2020

Startschuss für Senioren-Tagespflege in Gaißach

Die Rummelsberger Diakonie erweitert ab Frühjahr 2021 ihr Angebot für Senior*innen in der Region durch eine neue Tagespflege, die Mietverträge sind unterschrieben.

Gaißach/Bad Tölz – Die Verträge sind unterzeichnet – der Umbau kann beginnen. „Wir danken Bürgermeister Stephan Fadinger und der Gemeinde Gaißach für das große persönliches Engagement, mit dem sie sich für die Realisierung der SenTa in Gaißach stark gemacht haben“, sagte Christine Meyer im Namen der Rummelsberger Diakonie und in Vertretung von Karl Schulz, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie bei der Vertragsunterzeichnung am 29. Oktober in Gaißach. Die Leiterin der ambulanten Dienste der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter brachte herzliche Grüße von Karl Schulz mit, der ursprünglich bei der Vertragsunterzeichnung dabei gewesen wäre. Aufgrund der aktuellen Corona -Situation fand die Veranstaltung nun nur im kleinen Rahmen mit Christine Meyer und Bürgermeister Stephan Fadinger statt. Beide Vertragsunterzeichner*innen zeigten sich guter Dinge, dass die Senioren-Tagespflege trotz allem, wie geplant, im Frühjahr 2021 starten kann.

Die Rummelsberger Diakonie, die 2017 den Ambulanten Pflegedienst Volker Otto in Bad Tölz als eigene GmbH übernommen hatte, baut damit ihr Angebot für Senior*innen in der Region weiter aus. Ab Januar 2021 wird der kurz „Pflegedienst Otto“ genannte Ambulante Dienst ganz in die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbH übergehen, im Frühjahr soll dann die neue Senioren-Tagespflege in Gaißach, kurz SenTa Gaißach, öffnen.

Die Rummelsberger Diakonie ist eine der großen diakonischen Träger in Deutschland. In über 200 Einrichtungen unterstützen, begleiten und pflegen rund 6000 Mitarbeitende Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Flüchtlinge, Senior*innen und Menschen mit Behinderung. In der Region Oberbayern betreuen die Mitarbeitenden der Rummelsberger Diakonie aktuell rund 400 Senior*innen stationär, teilstationär und ambulant.

Die SenTa Gaißach wird in den ehemaligen Werkstatt- und Lagerräumen der Oberland Werkstätten unterkommen. „Die Nachfrage nach ambulanter Tagesbetreuung steigt stetig, immer mehr Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause und freuen sich über die Entlastung durch eine SenTa“, berichtet Christine Meyer.

Das großzügige Areal mit kleiner Terrasse und Außenfläche liegt am Ortsrand von Gaißach, am Egenbergerweg 17, insgesamt können dort 20 Senior*innen aus Gaißach, Bad Tölz und der Umgebung betreut werden. Betreuungskernzeiten werden Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr sein. „Natürlich ist auch eine halbtagesweise Buchung denkbar“, so Meyer.

Die Besucher der SenTa Gaißach erhalten Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffe. Bei Bedarf werden sie morgens von zu Hause abgeholt und nachmittags wieder heimgefahren. Neben der pflegerischen Versorgung gehört natürlich auch die geistige sowie körperliche Aktivierung und Stabilisierung der Senior*innen zum Konzept. „Hier werden sicherlich auch viele alte Bekannte wieder zusammentreffen und können den Tag in Gemeinschaft verbringen“, sagt Meyer.


Von:
30.10.2020

Startschuss für Senioren-Tagespflege in Gaißach

Die Rummelsberger Diakonie erweitert ab Frühjahr 2021 ihr Angebot für Senior*innen in der Region durch eine neue Tagespflege, die Mietverträge sind unterschrieben.

Gaißach/Bad Tölz – Die Verträge sind unterzeichnet – der Umbau kann beginnen. „Wir danken Bürgermeister Stephan Fadinger und der Gemeinde Gaißach für das große persönliches Engagement, mit dem sie sich für die Realisierung der SenTa in Gaißach stark gemacht haben“, sagte Christine Meyer im Namen der Rummelsberger Diakonie und in Vertretung von Karl Schulz, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie bei der Vertragsunterzeichnung am 29. Oktober in Gaißach. Die Leiterin der ambulanten Dienste der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter brachte herzliche Grüße von Karl Schulz mit, der ursprünglich bei der Vertragsunterzeichnung dabei gewesen wäre. Aufgrund der aktuellen Corona -Situation fand die Veranstaltung nun nur im kleinen Rahmen mit Christine Meyer und Bürgermeister Stephan Fadinger statt. Beide Vertragsunterzeichner*innen zeigten sich guter Dinge, dass die Senioren-Tagespflege trotz allem, wie geplant, im Frühjahr 2021 starten kann.

Die Rummelsberger Diakonie, die 2017 den Ambulanten Pflegedienst Volker Otto in Bad Tölz als eigene GmbH übernommen hatte, baut damit ihr Angebot für Senior*innen in der Region weiter aus. Ab Januar 2021 wird der kurz „Pflegedienst Otto“ genannte Ambulante Dienst ganz in die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbH übergehen, im Frühjahr soll dann die neue Senioren-Tagespflege in Gaißach, kurz SenTa Gaißach, öffnen.

Die Rummelsberger Diakonie ist eine der großen diakonischen Träger in Deutschland. In über 200 Einrichtungen unterstützen, begleiten und pflegen rund 6000 Mitarbeitende Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Flüchtlinge, Senior*innen und Menschen mit Behinderung. In der Region Oberbayern betreuen die Mitarbeitenden der Rummelsberger Diakonie aktuell rund 400 Senior*innen stationär, teilstationär und ambulant.

Die SenTa Gaißach wird in den ehemaligen Werkstatt- und Lagerräumen der Oberland Werkstätten unterkommen. „Die Nachfrage nach ambulanter Tagesbetreuung steigt stetig, immer mehr Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause und freuen sich über die Entlastung durch eine SenTa“, berichtet Christine Meyer.

Das großzügige Areal mit kleiner Terrasse und Außenfläche liegt am Ortsrand von Gaißach, am Egenbergerweg 17, insgesamt können dort 20 Senior*innen aus Gaißach, Bad Tölz und der Umgebung betreut werden. Betreuungskernzeiten werden Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr sein. „Natürlich ist auch eine halbtagesweise Buchung denkbar“, so Meyer.

Die Besucher der SenTa Gaißach erhalten Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffe. Bei Bedarf werden sie morgens von zu Hause abgeholt und nachmittags wieder heimgefahren. Neben der pflegerischen Versorgung gehört natürlich auch die geistige sowie körperliche Aktivierung und Stabilisierung der Senior*innen zum Konzept. „Hier werden sicherlich auch viele alte Bekannte wieder zusammentreffen und können den Tag in Gemeinschaft verbringen“, sagt Meyer.


Von: